Allgemeines: 

Ganz am Anfang steht Ihre Anfrage an mich, in der Sie bitte per Email das Problemverhalten Ihrer Katze kurz schildern.

Ich antworte Ihnen während meiner Bürozeit mit allen Informationen zum Procedere, Fragebogen und Terminvorschlag.

Die Anamnese (oder Vorgeschichte) ist die tierärztliche Erfragung des bisherigen Verlaufs.

Ohne eine Anamnese können keine Befunde erhoben und somit auch keine verhaltensmedizinischen Diagnosen gestellt werden.

Und ohne verhaltensmedizinische Diagnosen kann wiederum keine Therapie erfolgen. 

 

Bei entsprechender Vorbereitung (Videomaterial, Fotos, Skizze von Wohnung usw.) ist es nicht erforderlich, dass Sie Ihre Katze mit in die Praxis bringen.

Termine für Katzen-Anamnesen finden vorzugsweise dienstags oder donnerstags um 15 Uhr statt.

Honorare: 

Die tierärztlichen Honorare werden nach der neuen Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), gültig ab 22. November 2022, berechnet:

  • Teil A, Grundleistungen, Ziffer 2, Eingehende Anamneseerhebung oder Beratung, das gewöhnliche Maß übersteigend, einschließlich eingehender Vorbereitung. 
  • Teil B, Besondere Leistungen, Ziffer 89, Protokoll (Befundbericht)/Tierarztbrief, je angefangene 15 Minuten.

Anamnese: 

Honorar (inkl. 19 % MwSt.) für die Anamnese: 

 

  80,- €   Eingehende Vorbereitung: Auswertung Ihrer Videos,                          Grundriss d. Whg, Skizzen, Anamnesebogen (30 Min.) 

240,- €   Eingehende Anamneseerhebung mit Ihnen in meiner Praxis 

              (90 Min.) 

  40,- €   Protokoll/Tierarztbrief; Therapieplan (15 Min.)

 

360,- €   Insgesamt                                                     

Weitere Honorare (inkl. 19 % MwSt.), die nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) gegebenenfalls im Rahmen unserer Zusammenarbeit nach der Anamnese entstehen können:

 

  7,- €  Rezeptgebühr 

40,- €  Je angefangene 15 Minuten: Kurze Follow-Up-Termine                        können fernmündlich (per Email oder telefonisch)     

            abgehalten werden.

Beispiele für Verhaltensprobleme und Verhaltensstörungen bei der Katze: 

  • Psychogene Alopezie (Kahl geleckter Bauch)

  • Leckdermatitis (Zwanghaftes Lecken und Benagen der Pfoten, der Innenschenkel und/oder des Schwanzes) 
  • Pica (zwanghaftes Fressen von Textilien oder Gummi)
  • Zwangsstörungen vom lokomotorischen Typ (Zwanghaftes Jagen des eigenen Schwanzes mit Verletzungsfolgen) 
  • Unsauberkeit (Urin - und/oder Kotabsatz außerhalb der Katzentoilette)
  • Reaktives Harnmarkieren (Markierverhalten mit Urin innerhalb der Wohnung)
  • Angststörungen (Dauernde Angst z.B. nach schrecklichen Erlebnissen)
  • Depression (Zurückgezogenheit)
  • Kognitive Dysfunktion (Senile Demenz, Alzheimer)
  • Illegales Kratzmarkieren (Unerwünschtes Kratzen an Wänden, Türen und Möbeln)
  • Aggressives Verhalten zwischen Katzen in einem Mehrkatzenhaushalt
  • Angriffe auf Besitzer und/oder Besucher
  • Übertragenes Jagdverhalten (Jagen von menschlichen Armen/Beinen)
  • Rastloses Umherwandern, andauerndes Schreien, Maunzen, Miauen
  • Orientierungsprobleme/nicht Erkennen von Bezugspersonen

Einige Beispiele für die Strukturierung von Wohnungen zur artgerechten Beschäftigung/Auslastung:

Kalksandlochstein zum Erarbeiten von Trockenfutter
Kaninchendrahtgittertür
Klassische Gegenkonditionierung im Rahmen einer systematischen Desensibilisierung an einer Kaninchendrahtgittertür