Verhaltensprobleme und Verhaltensstörungen bei der Katze

Die unten aufgeführten Verhaltensauffälligkeiten/Symptome (rot) können auf mögliche verhaltensmedizinische Diagnosen hindeuten und müssen in einer ausführlichen Anamnese im Hausbesuch differentialdiagnotisch abgeklärt werden, um sie verhaltenstherapeutisch behandeln zu können:

  • Urin - und/oder Kotabsatz außerhalb der Katzentoilette (Unsauberkeit)
  • Markierverhalten mit Urin innerhalb der Wohnung (Harnmarkieren)
  • Kratzen an Wänden, Türen und Möbeln (Kratzmarkieren)
  • Aggressives Verhalten zwischen Katzen in einem Mehrkatzenhaushalt
  • Angriffe auf Besitzer und/oder Besucher
  • Jagen von Gliedmaßen, von Personen, von anderen Katzen (übertragenes Jagdverhalten)
  • Angst (Angststörungen)
  • Zurückgezogenheit (Depression)
  • Schwanz jagen (Zwangsstörung)
  • Lecken und Benagen der Pfoten oder des Schwanzes (Leckdermatitis)
  • Bauch kahl lecken (Psychogene Alopezie)
  • Fressen von Textilien oder ähnlichem (Pica)
  • Rastloses Umherwandern
  • Andauerndes Schreien, Maunzen, Miauen
  • Orientierungsprobleme/nicht Erkennen von Bezugspersonen
  • Senile Demenz (kognitive Dysfunktion)
Kalksandlochstein zum Erarbeiten von Trockenfutter
Kalksandlochstein zum Erarbeiten von Trockenfutter
Kaninchendrahtgittertür
Kaninchendrahtgittertür
Klassische Gegenkonditionierung im Rahmen einer systematischen Desensibilisierung an einer Kaninchendrahtgittertür